WordPress als E-Commerce-Lösung
Abgelegt in Web am 12. Apr, 2009
Das auch dies möglich ist und welche Lösungen es dafür gibt zeigt das playground-Blog auf. Dort findet man eine Auflistung von brauchbaren E-Commerce-Lösungen unter WordPress. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn brauchbar ist relativ. So stammen die meisten Erweiterungen aus Amerika, in dem die Gesetzeslage eine Andere ist. Und können damit hierzulande geltende Standards wie Widerrufsbelehrung, AGB und Ähnliches nicht aufweisen. Desweiteren sind diese Erweiterungen nicht als Shopersatz zu sehen, dafür sollte man dann doch lieber auf die größeren Systeme à la XT-Commerce & Co zurückgreifen.
Korrekt. Mit aufgelisteten E-Commerce-Lösungen wollte ich die aktuelle Marktlage darlegen und somit zwischen den Zeilen schreiben, dass es für den deutschen Markt keine geeignete auf WordPress-basierende Software gibt.
Die Preise bewegen sich dabei von komplett kostenlos (Open Source Lösungen) bis hoch zu 55,- EUR. Mit wpShop gibt es nur einen Testkanditen aus Deutschland (bzw. welcher am ehsten für den deutschen Markt verwendet werden kann). Sergej von playground hat vor diese Lücke zu schließen und will ein eigenes WordPress-Plugin entwickeln. Bis es allerdings soweit ist, wird es noch ein Weilchen dauern, da das ganze Projekt noch in der Entwicklung steckt.
Ich habe vor ein Shop-Plugin für WordPress zu entwickeln, welches explizit für deutsches Recht ausgelegt ist. Wenn du also Punkte hast, die deiner Meinung nach auf alle Fälle implementiert werden sollen, lass mich bitte wissen. Hier oder per E-Mail. Schönen Dank.
Das es dafür allerdings einen Markt gibt, beweist die Studie der GfK Group. Demnach wurden in 2008 Waren im Wert von rund 13,6 Milliarden Euro im Internet gekauft. Was gleichbedeutend einer Steigerung von 19% nahe kommt. Damit bleibt das Internet weiterhin der Vertriebskanal mit der höchsten Wachstumsdynamik.
Quelle: internetworld.de
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